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Presseresonanz Konzerte 2007

Presse Kykellia

Thurnau 03.12.2007 NBK
AQUABELLA BEGEISTERTE IN THURNAU

"Es war ein grandioser Schlusspunkt in der 10 Jahre währenden künstlerischen Leitung des Vereins Kultur in Thurnau. Mit dem Konzert "Kykellia" ... in der voll besetzten St. Laurentius Kirche machte sich Wolfgang Ziller selbst das vielleicht schönste Geschenk, sich und den begeisterten Zuhörern.
Aquabella haben ihre Wurzeln im Jazz, Chanson, im Fado aber auch im klassischen Gesang. Unprätentiös und authentisch singen sie die Lieder aus aller Welt in den jeweiligen Nationalsprachen.
19 sind es an diesem Abend... angefangen vom sephardischen "Shalom Aleikhem" über die 13 Nikoläuse Islands bis hin zu Teilen des "Vater unser" auf Kisuaheli.
Die fünf Sängerinnen von Aquabella beeindrucken in mehrfacher Hinsicht. Da ist zunächst einmal der Stimmumfang. C. Karduck beherrscht alle Töne vom tiefen Alt bis zum hohen Sopran. Die Stimmen von Bettina Stäbert, Maria Thomaschke, Bérangère Palix und Erika Spalke ergänzen sich und harmonieren aufs Vortrefflichste. Da ist zum anderen die ungeheure Klangfülle: facettenreich, musikalisch höchst anspruchsvoll und dennoch so locker und leicht dargeboten, als seien die differenzierten Harmonien ein Kinderspiel.
Mit ihrem Programm "Kykellia" haben Aquabella bewiesen, wie reich, faszinierend und alles andere als gefühlstriefend Weihnachtsmusik sein kann. Und dem Verein Kultur in Thurnau gelang es zu zeigen, dass es möglich ist auch in einem kleinen Ort Künstler von Weltniveau zu locken."

SONHO MEU

Kempen 31.01.2008 Rheinische Post
MUSIKALISCHER AUSFLUG IN DEN REGENWALD/ EIN GLÜCKSGRIFF AM ALTWEIBER-ABEND

...eine Fangemeinde haben sie sich offensichtlich schon bei ihrem ersten Auftritt, beim Kempen Klassik Geburtstagsfest, erworben … Bettina Stäbert, Bérangère Palix, Claudia Karduck und Maria Thomaschke sind nicht nur wahre Gesangstalente mit einer erstaunlichen Wandlungsfähigkeit ihrer Stimmen, sondern sie erstaunen darüber hinaus mit ihrer ansteckenden Fröhlichkeit und reizendem Charme. …Mit viel Augenzwinkern präsentieren sie ihr Programm "Sonho meu - mein Traum".

...beeindruckend, wie die vier sich nicht nur gesanglich auf die verschiedenen traditionellen Musiken einlassen, sondern auch die passende Choreographie auf die Bühne bringen. Da gibt es Anklänge an den Bauchtanz bei persischen oder türkischen Liedern oder sie nehmen die strenge Form bulgarischer Frauenchöre auf. Dabei haben sie gerade kurz vorher in verführerischer Weise im Pop Hit "Aisha" die Werbung um die Königin von Saba besungen…dann erklingt ganz innig eine Version des Vater unser auf Kisuaheli… nur ein kurzes Innehalten und schon stimmen sie eine fröhliche jiddische Melodie an....

...ein Glücksgriff! Aquabella bestechen durch ansteckende Freude an ihrer Musik, durch komödiantisches Talent und einen umwerfenden Charme… Ihre Musik geht kräftig unter die Haut...

Saarbrücken 12.11.2007 Saarbrücker Zeitung Nr. 261
TANZEN UND SCHÄKERN

... Maria Thomaschke, Bérangère Palix, Bettina Stäbert und Claudia Karduck - das sind vier vor Witz und Charme sprühende Reiseleiterinnen, die uns mit traditionellem Liedgut unter dem portugiesischem Titel "Sonho meu - mein Traum" a cappella rund um den Globus führen und dabei immer wieder überraschen. Nicht nur, dass sie die Gesangstechniken, Stile, vertrackten Rhythmen und Harmonien der verschiedenen Kulturen so gut beherrschen. Ob afrikanische, afroamerikanische, jiddische, irische oder bulgarische Frauengesänge - alles klingt verblüffend authentisch und füllig, als wäre es ein großer Chor. Die vier aparten "Multikulti-Nixen" stehen auch nicht dröge herum, sondern tanzen und schäkern beim Singen, erzählen Anekdoten, Geschichten und spulen Bildrollen ab, um uns die Inhalte der fremdsprachigen Weisen näher zu bringen. Bei soviel Lockerheit und Klangzauber ging das Publikum im ausverkauften Kleinen Theater begeistert mit."

Neckargemünd 23.10.2007 Rhein-Neckar-Zeitung
DAS "ALTE E-WERK" WURDE WELLNESSFARM

...das Meer als geheimnisvolles Urelement des Lebens, als Welt-Aquarium der Träume, aus dessen Tiefe Lieder wie schillernde Blasen aufsteigen - das ist für die Sängerinnen ein zentrales Bild, das sich auch in ihrem Namen "Aquabella" manifestiert.

...ein besonderer Höhepunkt ist ihre in Kisuaheli gesungene Version des "Vater unser" - so fröhlich swingend vernimmt man das in deutschen Kirchen wohl kaum.

... auch das Lebensgefühl des portugiesischen Fado, die Liebe zur Stadt Jerusalem… besangen sie anrührend und farbig. … spannende Choreografien, witzige Requisiten und eine locker plaudernde Moderation sorgten dafür, dass der Abend zu einem Wohlfühlerlebnis wurde...

Hohenlohe 11.09.2007 Hohenloher Zeitung
MÄRCHENHAFTES AUS OST UNS WEST

..."Tales of Mystery amd imagination" heißt ein Album, das 1976 von Alan Parson Projekt veröffentlicht wurde…die Musik von Aquabella ließe sich mit demselben Titel überschreiben, denn auch hier handelt es sich um Vertonungen geheimnisvoller, märchen- und traumhafter Geschichten…Sie singen Überliefertes … das sie nun mit kontemplativen bis suggestiven Harmonien sowie exotischer Bildhaftigkeit ausstatten.
Da geht es um einen weiten, zugleich verlockenden und schwärmerischen Gedanken hervorrufenden Weg (Kuba) …um die freiheitsliebende Königin von Saba (Aisha)...

Darüber hinaus sind es die interessant arrangierten und madrigalhaft schwebenden Gesangsharmonien, die beeindruckten und haften blieben. Und es ist der Charme des Quartetts, der introvertierte Momente anstrengungslos in klingende Ausgelassenheit verwandeln."

Erle 26.02.2007
IN ZWEI STUNDEN UM DIE WELT

... AQUABELLA gewähren den Zuschauern feine Einblicke in die Freuden und Sehnsüchte, aber auch in die Sorgen und Leiden ferner Kulturen ... jenseits von politischen Grenzen und sprachlichen Barrieren nutzen sie die Musik als das verbindende Medium ...

... witzig, charmant und pointiert, aber nie übertrieben eingesetzte Mimik und Gestik unterstützen die in den Originalsprachen vorgetragenen Lieder ...

... faszinierend die Präzision, mit der sie sich die jeweils typischen Gesangstechniken angeeignet hatten und immer wieder überraschten ... bisweilen schien es fast unmöglich, dass diese Vielfalt allein von den vier Akteurinnen erzeugt wurde ...

... das Publikum jubelte und klatschte und hätte AQUABELLA gern noch länger auf ihrer Reise begleitet ... es blieb die große Lust, die Koffer zu packen und sich auf die Suche nach den Urprüngen dieser Musik zu begeben ...

Roth 10.02.2007 Roth-Hilpolsteiner Volkszeitung
JUBEL FÜR AQUABELLAS JUBILÉ

... wichtigste musikalische Habenposten der Sängerinnen ist die unterschiedliche Färbung ihrer ungemein wandlungsfähigen Stimmen ... so kann ein Kaleidoskop der Valeurs entstehen, die Illusion eines Chores erzeugt werden ...

... kein A-cappella-Radiopop sondern eine virtuelle Weltreise mit traditionellen Weisen in neuem Gewand ... geografische Sprünge im Überschalltempo ...die sängerische Umsetzung ist so strahlkräftig wie unbedingt idiomatisch ...

... wie weit gefächert das Repertoire und vor allem die Fähigkeiten sind, wird spätestens dann deutlich, wenn AQUABELLA jene Gesänge präsentiert, mit denen in der Vergangenheit einige Frauenchöre aus den wilden Bulgarbergen im Westen für Furore sorgten ... ätherische Schwebungen vermischen sich mit überbordender Lebenslust, bis eine Art Apotheose slawischen Liedguts entsteht ...

... wissenschaftlicher Anspruch, von maximalem Wohlklang transportiert, überwältigend weiblich und gerade deshalb unwiderstehlich ...

Presseresonanz Konzerte 2006

Waldbreitbach 18.12.2006
AQUABELLA VERZAUBERTE MIT WEIHNACHTSMUSIK AUS ALLER WELT

... stimmgewaltig, emotional und mystisch verzauberte das Ensemble seine Zuhörer...

... geheimnisvolle Töne erklangen und erzählten Geschichten aus den großen Kulturen der Welt...

... AQUABELLA erwärmte die Herzen des Publikums, das sich gern von der sinnlichen Ausstrahlung der Sängerinnen und den mystischen Geschichten umgarnen ließ...

... Bräuche und Rituale aus vorchristlicher Zeit, die Einzug in unser Christfest gehalten hatten, erstrahlten hier in einem fantasievollen Licht, das auf zauberhafte Weise Raum und Zeit verschwimmen ließ...

Waldbreitbach Blick aktuell 01/2007
WEIHNACHTLICHER ABEND ENTPUPPTE SICH ALS REISE DURCH DIE WELT

"Bei den Proben verursachte es meiner Frau und mir ein Gänsehautgefühl", sagte Jürgen Grünwald bei der Begrüßungsrede im Hotel zur Post in Waldbreitbach. Und sobald die fünf jungen Damen die Bühne betreten hatten, konnten die Zuschauer sofort nachvollziehen, was er meinte.

Mit einem ruhigen georgischen Stück im mystischen Licht leiteten die Damen ihren Abend ein, und bei den beeindruckenden Stimmen lief so manchem Zuschauer schnell ein Schauer über den Rücken.

Sowohl leise besinnliche Töne als auch laute und schwungvolle schlugen sie in ihrem Konzert an und berichteten humorvoll von alten Bräuchen, Sitten und Ritualen. AQUABELLA beherrschte Bühne und Publikum und hätte mit dieser professionellen Darbietung sicherlich auch einen noch größeren Saal ausgefüllt. Das Konzert verging wie im Flug, so dass die Zuhörer nach Verklingen des letzten Stückes verwundert fragten:"Schon vorbei? Schade!"

Koblenz 16.12.2006
LIEDER AUS ALLEN WELTWINKELN

Gäbe es einen Preis für die vielseitigste Weltmusik, die Sängerinnen von AQUABELLA würden ihn gewinnen. Aus allen Winkeln der Welt haben sie ihr Liedgut mitgebracht.
Tief greift AQUABELLA in der Weltgeschichte nach den Ursprüngen weihnachtlicher Gebräuche, trägt christlich-indianische Weisen und afrikanische Traditionals mit der gleichen Leichtigkeit und beeindruckenden Dynamik vor wie dunkle germanische Gesänge oder lebenfrohe katalanische Hymnen.

Daneben werden rhythmische Punkte durch ausgesuchte Percussion-Instrumente gesetzt.Wunderschöne erzählerische Momente bieten die Berlinerinnen zwischen den Stücken, wenn sie eindrucksvoll und mit Hingabe von alten Bräuchen der ganzen Welt berichten.

Ein echter Höhepunkt: Dem alten thüringischen Lied "Maria durch ein' Dornwald ging" verleiht AQUABELLA durch ein anspruchsvoll gesetztes Arrangement einen einzigartigen Glanz.

Bielefeld 11.12.2006 Neue Westfälische
ANMUT UND SPEKTAKEL

...ausgelassene Choreografien und archaische Trommeln...

...ungewohnte weihnachtliche Lieder...

...Mischung aus Anmut und Spektakel durchzieht den Abend in der Neuen Schmiede...

...Lieder und Geschichten rund ums Fest...

...AQUABELLA wünschen eine fruchtbares Neues Jahr!

Hagen 07.12.2006 Westfälische Rundschau
KÜHLE ELEGANZ - WEIBLICHE SINNLICHKEIT

...AQUABELLA füllte das Hasper Kulturforum mit tiefer Spiritualitiät...

...wundervolle Weihnachtsweltmusik, eingebunden in die jeweilige Landessprache und Choreografie...

...interessanter Mix, angefangen von einem tief religiösen und uralten "Maria durch ein' Dornwald ging" über Weihnachtslieder aus Irland bis hin zu heiligen Gesängen auf Kishuaheli...

...anmutige Geschichten zu Winter- und Weihnachtsbräuchen aus aller Welt...nicht nur für die Weihnachtskekse - Standing Ovations!

Homberg/Efze 27.11.2006 HNA
ZISCHEN, PUSTEN UND URWALD

...musikalische Extraklasse...

...außergewöhnliche Dimensionen von Klang und Ton...

...gewaltiges Stimmvolumen...

...vielfältige Gesangstechniken...

...überraschen mit tänzerischen Sequenzen und schauspielerischen Kabinettstückchen...

...furioser Konzertabend, begleitet von stehenden Ovationen...

Bremen 25.11.2006 Weserkurier
VOKALE WELTREISE IN VIELEN SPRACHEN

...Das Berliner Ensemble geht einen überaus eigenständigen Weg im Vergleich zu anderen Vokalformationen. Die vier Sängerinnen setzen nicht auf zugkräftiges Popträllern, auf Jazzmetaphern oder komödiantische Vokaleffekte.

AQUABELLA hat sich vielmehr eine Vielzahl von Vokaltechniken angeeignet; schwrierige Techniken, die man nicht unbedingt in einem deutschen Ensemble vermutet, sind das, und dabei singen sie in einer Vielzahl von Sprachen vom Hawaiianischen bis zum Bulgarischen, vom gälischen bis zum arabischen Idiom.

Einer der Höhepunkte des Konzertes ist ein sardisches Lied, das auf der Insel eigentlich von Männern in einem harten kehligen Rundgesang angestimmt wird. Die Frauen von AQUABELLA haben sich dieses harte Timbre, das man von den "Tenores de Bitti" kennt, perfekt angeeignet - eine Kraftanstrengung gerade für ihre eigentlich erheblich höheren Lagen.

Auch führen sie die engen Mikrointervalle Bulgariens in dem Liebeslied "Kaval Sviri" vor, welches übrigens am gleichen Ort vor ziemlich exakt 19 Jahren der bulgarische Frauenchor "Le Mystère des Bulgares" zum ersten Mal gesungen hat - AQUABELLA stehen mit ihren ausgesuchten Stimmen dem in nichts nach. Ein schönes und vor allem sehr abwechslungsreiches Konzert.

Fritzlar-Homburg 22.05.2006 HNA
STIMMEN MALEN ANDERE WELTEN

...Eine faszinierende Reise durch die Welt des weiblichen Gesangs erlebten die Zuhörer mit AQUABELLA, einem Gesangsquartett aus Berlin. Die vier Sängerinnen sorgten ein Konzert lang dafür, dass ständig wechselndes Agieren mit Stimme, Mimik, Körpersprache und Rhythmik ein Wechselbad an Gefühlen auslöste und den Liedern aus unterschiedlichen Ländern ein eigenes, passendes und überzeugendes Gesicht gab.

...Wandlungsfähigkeit der Stimmen, landestypische Gesangstechniken, Rhythmusinstrumente für den nötigen Groove und das Singen in über 20 Sprachen sind bei AQUABELLA noch nicht genug. Sie schaffen es, in den Dschungel zu entführen, eine bulgarische Frauengesangsgruppe zum Leben zu erwecken, beschreiben eine kecke junge Frau an der türkischen Schwarzmeerküste, die sich der Männerwelt entgegenstellt, werden meditativ in einem in Suaheli gesungenen Vater Unser, beschreiben eine Melodie, die aus der Stille erwächst... Die Begeisterung der Zuschauer entlud sich in nicht enden wollenden tosenden Applaus.

Bautzen 06.02.2006 Sächsische Zeitung
BEGEISTERUNG UND JUBELRUFE IM AUSVERKAUFTEN KAMMERMUSIKSAAL

...Temperamentvoll weiblich mit großer Ausstrahlungskraft eroberten Aquabella in kurzer Zeit ihr Publikum. Ohne Vorbehalte und Scheu führen die vier Sängerinnen grenzenlos durch verschiedene Länder, Kulturen und Zeiten. Mit Witz und scheinbar unerschöpflichem Einfallsreichtum stellen sie die Inhalte der Lieder vor, schaffen Atmosphäre, Klang- und Stimmungsbilder. Dazu brauchen sie weder Requisiten noch wechselndes Kostüm. Wenige gut gewählte Gesten, ein gekonntes Mienenspiel, ein paar Perkussionsinstrumente und vor allem die unglaubliche Wandelbarkeit ihrer Stimmen genügen, um beispielsweise die Klangwelt einer Dschungelnacht oder einen ganzen bulgarischen Frauenchor zum Leben zu erwecken. So wie sie mit einer Vielfalt von Vokaltechniken beeindrucken, lassen sie sich auch vom Bühnenraum nicht begrenzen. Sie agieren im Raum, nutzen ihn, um Klangfülle entstehen zu lassen.
Das Programm stagniert zu keiner Zeit im bloßen musikalischen Vortrag auf der Bühne - es wirkt wie in ständig fließender Bewegung und macht dem Ensemblenamen damit alle Ehre!

Presseresonanz Konzerte 2005

Ebingen Dezember 2005
AQUABELLA LIEBEN ES ARCHAISCH...

Dass ein Kirchenkonzert sein Publikum zu Jubelschreien hinreißt, passiert nicht oft. Noch seltener, wenn es sich um ein besinnliches Weihnachtskonzert handelt.
Dass es der Gruppe "AQUABELLA" am Sonntag gelang, sagt alles über deren Qualität.

Das Berliner A-cappella-Quintett singt sich rund um die Welt und liebt es dabei archaisch. Schon der Titel ihres Programms "Kykellia" bezieht sich auf das altägyptische Fest zur Wintersonnenwende. Alle Lieder sind wie selbstverständlich in ihrer jeweiligen Sprache: sei es Englisch, Kishuaheli, Latein, Norwegisch, Baskisch oder gar Isländisch, keine Zunge scheint den Sängerinnen fremd zu sein.

Mehr als beeindruckend auch der Umfang und die Wandlungsfähigkeit ihrer Stimmen. Bei einem kanadischen Indianerlied gab es gar Kehlkopfgesang zu hören. Wenn sie westeuropäische Lieder ins Programm nehmen, sind diese nicht in Dur oder Moll, sondern in Kirchentonarten gehalten. Doch trotz Quintparallelen im Alt biedern sie sich nicht an modische Mittelaltertümelei an. Im Gegenteil, was in ihrem Arrangement von "Maria durch ein' Dornwald ging" harmonisch passiert, ist schier unglaublich.

Ihre Lieder sind AQUABELLA gute "Freunde", die sie mit dem größten Respekt behandeln. So leben die alten Weisen unter ihrer Hand auf, wie man es nur selten erleben darf. Schöner kann man die Weihnachtszeit nicht besingen.

Suhl 23.10.05
FASZINIERENDE WELTREISE - "AQUABELLA ZEIGTE SICH UNHEIMLICH WANDELBAR UND SORGTE FÜR GÄNSEHAUTFEELING ...

Quizfrage, die eine Million wert sein könnte: Wie viele weibliche A-cappella-Weltmusikgruppen gibt es in Europa? Die Antwort ist: genau drei. Eine davon ist "Aquabella" aus Berlin - übrigens die einzige in Deutschland ... Fünf junge Frauen singen Lieder aus aller Welt, imitieren Gräusche nur mit ihren Stimmen und begleiten manche Lieder sparsam mit exotischen Instrumenten ... und sind dabei so perfekt, man konnte kaum glauben, dass alles live ist. Kein Wunder, dass dem Publikum in Suhl eine Gänsehaut nach der anderen herunter lief ... Im Interview erzählen die Berlinerinnen, was sie neben nationaltypischen Merkmalen an den verschiedenen Melodien besonders fasziniert. Es sei die Universalität von bestimmten Gefühlen, die durch Musik ausgedrückt werden kann und wie damit ohne Worte Kulturgrenzen überwunden werden ...

Neben verschiedenen Bühnenprogrammen haben die fünf noch weitere Projekte im Angebot: Da alle Sängerinnen nicht nur selbst eine Gesangsausbildung durchlaufen haben, sondern z.T. auch musikpädagogisch arbeiten, führt das Ensemble mehrmals im Jahr Weltmusikworkshops durch, deren Ergebnisse quasi als Vorband von "Aquabella" aufgeführt werden. Man darf also gespannt sein, womit die fünf exzellenten Sängerinnen das Suhler Publikum demnächst überraschen werden.

Frankfurter Rundschau 02.10.05

... Nani Dschann mit seinem mäandernden, kaum fassbaren Metrum und sanfter Melancholie verwandelt sich im Arrangement von Aquabella zu einem klingenden Faszinosum mit Sogwirkung. Die Sängerinnen würzten ihren Auftritt großzügig mit komischen Einlagen und einigen Überraschungen einschließlich einer himmelhoch jauchzenden Koloratur und eines höchst irdischen Jodlers ... Mütter, Töchter und Männer vernahmen es mit Vergnügen.

Die Rheinpfalz 20.09.05
WAS RUND UM DEN GLOBUS GESUNGEN WIRD ...

"Nani Dschann - von Hochzeiten und anderen schlaflosen Nächten" sind in der Version von "Aquabella" 90 Minuten Schauspiel, Musik und Gesang, die, so viel steht fest, sicherlich zu den Highlights der 16. Kulturtage des Landkreises SÜW gehören ...

Bereits zu Beginn präsentierten sie eine wirklich gelungene Premiere: Der Chor eines von "Aquabella" veranstalteten Weltmusikworkshops sang quasi als Vorgruppe "Sto mi e milo"- ein makedonisches Lied von einem Schafhirten und erntete Begeisterung ...

Aber auch sonst sorgten "Aquabella" mit ihrer Spontaneität, ihrem Charme und ihrem Mut, Sachen ganz anders als andere zu machen, für jede Menge Applaus ... und der war absolut verdient ...

Gefeiert wurden sie auch wegen ihrer beeindruckenden Bühnenshow, in der sie ihre ganz unterschiedlichen Biografien auf einen nicht nur hörens. sondern vor allem auch sehenswerten Punkt bringen ...

Es ist alles drin in "Nani Dschann": Hoffnung, Trost, Sehnsucht, Genialität, Frechheit, Heimweh, Fernweh, Angst, Trauer, Liebe und Eifersucht, und das Ganze hört sich bei "Aquabella" einfach extrem gut an.

Rheinbacher Stadtzeitung Juli 05
BLICK IN DIE HERZEN DER VÖLKER ...

Und das sind eben gerade nicht die bekannten arrangierten und aufgepeppten folkoristischen Höhepunkte, aufgrund derer man glaubt, ein Land musikalisch abhaken zu können. "Aquabella" steigen tiefer ein, bereisen die Länder mit Feinfühligkeit und Offenheit zugleich, bis sie im Spiegel der Lieder einen Blick in die Herzen der Völker getan haben, die - trotz aller musikalischen Unterschiede - so verschieden gar nicht sind ...

So werden die Konzerte von "Aquabella" insgesamt zu einem Muss für alle, denen Musik als allgemein verständliche Sprache der Welt nicht nur eine Zueinander sondern zugleich auch ein Miteinander bedeutet

... wer dem gefährlich hohen Suchtfaktor dieser Stimmen, die in vollendeter Poesie von den Sehnsüchten und Geschehnissen aus dem Leben der Völker von überallher singen, bereits verfallen ist, der greift am besten zu den bereitliegenden CD's.

Hessische Allgemeine Zeitung 27.06.05
FÜNF FRAUEN AUS 20 LÄNDERN - AQUABELLA MIT A - CAPPELLA - ETHNOPOP ...

Nach einem Konzert von "Aquabella" schlagen zwei Herzen in einer Brust: Das eine Herz ist angefüllt mit Begeisterung über den perfekten Harmoniegesang ... das andere ist irritiert, weil die Songs aus etwa 20 Ländern nicht mehr als ein leichtes Kratzen an der ethnischen Oberfläche sind ...

Der Anspruch an Weltmusik muss kein politischer sein, aber bei "Aquabella" wechselt der Eindruck über ihre Absichten. Singt da ein Quartett nur gern in fremden Sprachen, oder wollen sie auch die Welt ein bißchen retten? ...

Trotz der Kritik überwiegt aber doch die Faszination. Die Gesamtdynamik des Ensembles ist toll. Von sakralen Momenten bis zu zickigen Gesangskabbeleien füllen die Sängerinnen ein breites Spektrum aus ... Vielleicht wollen die Berlinerinnen, dass man zu Hause ins Internet geht und einmal nachschaut, wie die politische Situation in Armenien ist? Was auch immer - auf jeden Fall bewegen sie etwas.

Kaiserhammer Juni 05
BÜHNENPROFESSIONALITÄT HOCH FÜNF ...

Die Lieder von "Aquabella" führen in fremde musikalische Welten: kehlig gefärbt und fein ziseliert wie auf dem Balkan, mit Schnalzern und Klicks versehen wie in der Xhosa-Sprache, ineinander verschlungen und immer mit expressiver Ausdruckskraft dargeboten ... das besondere an diesem vokalen Orchester ist die absolute Deckungsgleichheit - da passiert jeder Schwellton, jeder Rhythmustrick, jeder Blick fünffach synchron ... Die Emotionen lösen sich im Verlaufe des Abends von der genauen Herkunft der Lieder ... und lassen dank der zauberhaften Stimmen von "Aquabella" Musik zur uns allen verständlichen Sprache werden.

Presseresonanz Workshops 2005

Die Rheinpfalz 21.09.05
KÖRPERARBEIT; ATEMTECHNIK UND "MÄÄÄH" _ BERLINER GESANGSPROFIS STUDIEREN MIT LAIENSÄNGERINNEN LIEDER UND BÜHNENPRÄSENZ EIN ...

"Sto mi e milo" - mehrstimmig erklang deas Lied des von jungen Mädchen träumenden makedonischen Schafhirten Kalino, rhythmisch und exakt intoniert, dass Besucher des Queichtalmuseums in Offenbach meinten, hier probe ein Profi- Frauenchor. Doch weit gefehlt: Knappe sechs "Arbeitsstunden" hatten die fünfzehn Kursteilnehmerinnen des Gesangsworkshops "Weltmusik" Zeit, einen Konzertauftritt am Abend im Kreishaus Landau vorzubereiten. Und das sollte reichen, denn das Prinzip "Vormachen - Nachmachen - Mitmachen" in der "Aquabella"- Gesangswerkstatt führe so schnell zu hervorragenden Ergebnissen ... Fast ohne Worte führten gemeinsame Atemübungen, Stimmbildung und Training zur Bühnenpräsenz zu ausdrucksstarken Darbietungen der traditionellen internationalen Weisen ...

Die Motivation vieler Frauen für die Teilnahme am Workshop war ganz unterschiedlich: die Weiterbildung als Chorsängerin oder die Hoffnung auf wertvolle Tipps zu Methodik und Didaktik im Musikunterricht oder sich "einfach mal selbst etwas Gutes tun".

Presseresonanz Konzerte 2004

LVZ (Leipzig) 05.05.04

...Sie tratschen, spotten und trauern. Jeweils in der Originalsprache und in Arrangements, die musikethnologische Durchdringung mit tönender Sinnlichkeit zusammenbringen. Wie die Fünf das machen, den prallen kehligen Sound Bulgariens, die mikrointervallischen Umspielungen des Ostens, die Klicks Südafrikas, ist atemberaubend. Das Berliner Frauenquintett eroberte sein Edewechter Publikum im Sturm. Vier Zugaben krönten ein grandioses Konzert.(...) Mit unglaublicher Wandlungsfähigkeit, dem Wasser gleich, riss "Aquabella" sein Publikum vom ersten Augenblick in einen Strudel (...) der Begeisterung.